MAIRDUMONT

Newsletter Reiseführer August 2017

DuMont Direkt

null

… kurz ein Stück Welt entdecken: 15 Mal eine Destination erleben, eintauchen – lustvoll, spannend und auf den Punkt präsentiert. Die kompakten Reiseführer stellen die großen Metropolen der Welt vor, aber auch ungewöhnliche Billigfliegerdestinationen und Neuentdeckungen auf der Landkarte der schönsten und interessantesten Regionen und Länder Europas und der Welt.

Mit Ardèche/Tarn/Cevennen, Fuerteventura, Prag, Rio de Janeiro und Sardinien sind nun weitere DuMont Direkt in neuem Design erschienen.

DuMont Bildatlas

null

Reise-Inspiration vom Feinsten, für jeden, der auch wochentags in die Ferne träumt, bietet der DuMont Bildatlas. Ein Magazin mit Bildern, Reportagen und Specials, die verführen und informieren. Viele Titel zu deutschen Regionen und Urlaubsgebieten, aber auch zu Zielen in Europa und der ganzen Welt.

Neu erschienen ist der Bildatlas München.

Marco Polo

null

Der Reiseführer, der es auf den Punkt bringt: einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren.

Im August ist der Reiseführer für den Oman neu erschienen. Außerdem sind nun in aktualisierter Nachauflage folgende Destinationen lieferbar: Bretagne, Bulgarien, Burgund, Costa Rica, Französische Atlantikküste, Italien Süd, Jakobsweg Spanien, Polen, Rotes Meer & Sinai, Sámos und Spanien.

Lonely Planet

null

Ein Reiseführer für Weltreisende, die wissen wollen, wie Land und Leute wirklich ticken. Mit allen essentiellen Alltagsinfos, die für Backpacker entscheidend sind.

Im August ist der Lonely Planet Taiwan neu erschienen. In aktualisierter Nachauflage sind nun die Destinationen Beijing, Hongkong, Island, Shanghai und Wien lieferbar.

DuMont Reise-Taschenbuch

null

Reiseführer für weltoffene Menschen, die mit Neugier und Lust in die Kultur eines Landes eintauchen und Städte wie Regionen aktiv erkunden wollen, ohne touristischen Trampelpfaden zu folgen.

Neu erschienen ist das Reise-Taschenbuch für Slowenien/Istrien sowie für Tirol. In einer aktualisierten Nachauflage sind die Destinationen Kreta und Los Angeles/Südkalifornien erschienen.

Stefan Loose

null

Reiseführer für verantwortungsbewusste Traveller, die das Abenteuer wagen und auf eigenen Wegen die Vielfalt der Welt erforschen wollen.

Neu erschienen ist das Stefan Loose Travel Handbuch Marokko, in einer aktualisierten Nachauflage ist zudem nun USA der Westen lieferbar.

DuMont Reise-Handbuch

null

Weggefährte für Reisende, die Pfade durch die Natur ebenso lieben wie das Eintauchen in Design, Wissenschaft, Kunst und Kultur – jenseits gängiger Attraktionen.

In aktualisierter Nachauflage ist im August das Reise-Handbuch Mongolei erschienen

Baedeker

null

Reiseführer von A bis Z – mit umfassender Information, Wissen und Inspiration rund um Reiseziel, Themen, Hintergrund sowie aktuellen Tipps, Infografiken und ausklappbaren 3D-Illustrationen.

In einer aktualisierten Nachauflage sind die Destinationen Kanada Osten, Niederlande und Schwarzwald erschienen.

 

Posted in Newsletter | Kommentare deaktiviert für Newsletter Reiseführer August 2017

Erik Weihenmayer: Blindes Vertrauen. Mit dem Kajak durch den Grand Canyon

„Der Mount Everest war schwierig genug gewesen, schon fast absurd schwierig. Aber einen Fluss wie den Colorado als Blinder im Kajak anzugehen das grenzt an Wahnsinn. Ich fragte mich, ob es wohl möglich wäre.“

Kann ein Mensch ohne Augenlicht in einem Kajak die reißenden Ströme des Grand Canyons überwinden? Kann er nur mit Hilfe seines Gehörs seine Route durch die Stromschnellen finden? Erik Weihenmayer hat zusammen mit seinen Partnern die Herausforderung angenommen und das eigentlich Unmögliche gewagt.

Nach seiner Besteigung des Mount Everests  als erster Blinder im Jahr 2001  und der Mitgründung von “No Barries” im Jahr 2004, einer Organisation, die sich für geistig und körperlich behinderte Kinder und Erwachsene einsetzt, keimt in Erik Weihenmayer die Sehnsucht nach einem neuen Abenteuer auf. Während dieser Zeit bemühen sich Erik Weihenmayer und seine Frau Ellie zudem über zwei Jahre lang, ihren Adoptivsohn Arjun aus Nepal zu sich holen zu können, was 2008 schließlich gelingt.

Nach vielen Stunden im Kajak, gemeinsam mit seinem Freund und Trainer Rob, ist 2010 der Wunsch da, einmal mit dem Kajak auf dem Colorado River zu fahren, jenem Fluss, der berühmt für seine Stromschnellen und Wildwasserstrecken ist. Es folgen vier Jahre der Vorbereitung und des Trainings, das Erik Weihenmayer mit Rob und nach dessen Erkrankung auch mit weiteren Kajakprofis absolviert. Er lernt, dem Fluss und seinen Partnern aufmerksam zuzuhören und die verborgenen Routen durch die Flüsse hindurch zu finden.  Es finden sich aber auch Momente des großen Zweifels, der Leere und Panik, die der Extremsportler überwinden muss.

Im September 2014 startet Erik Weihenmayer mit seinen Partnern die Tour durch den Grand Canyon. Dort muss er Hindernisse mit der Schwierigkeit 10 von 10 passieren, diese sind selbst für sehende Sportler  schwer zu bewältigen.  Mit dabei auf der Tour – auf der Weihenmayer auch seinen 46. Geburstag feiert – ist ein weiterer Blinder, Loonie Bedwell.

Weihenmayers Erzählung zeigt, dass es nicht auf die Hindernisse ankommt, die einem in den Weg gelegt werden, sondern darauf, wie man auf sie reagiert. Sie stellt so die Leser gleichzeitig auch vor die Herausforderungen des eigenen Lebens und der eigenen Talente.

Erik Weihenmayer,  1968 geboren, verlor mit 13 Jahren aufgrund einer Augenkrankheit sein Augenlicht. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst sechs Jahre als Lehrer, bevor er zum Extremsportler wurde. Der Bestseller-Autor („Ich fühlte den Himmel“, Piper) hat inzwischen die höchsten Gipfel aller sieben Kontinente bezwungen und veranstaltet als Mitbegründer von „No Barriers USA“ jedes Jahr ein hochkarätig besetztes Treffen für Menschen mit psychischen und körperlichen Handycaps. Mit seiner Frau Ellie Reeve hat er zwei Kinder, Tochter Emma und ihren aus Nepal stammenden Adoptivsohn Arjun.

Erik Weihenmayer mit Buddy Levy:
Blindes Vertrauen. Mit dem Kajak durch den Grand Canyon — wie ich die größte Herausforderung meines Lebens meisterte
DuMont Reiseverlag
368 Seiten
Preis: € 22,90 (D) / 24,90 (A) / 29,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-6682-4

Erscheint am 20.11.2017

Newsletter Reiseführer Juli 2017

Lonely Planet

null

Ein Reiseführer für Weltreisende, die wissen wollen, wie Land und Leute wirklich ticken. Mit allen essentiellen Alltagsinfos, die für Backpacker entscheidend sind. 2017 wurde Wales im Lonely Planet Best in Travel als Top-Destination ausgezeichnet, im Juli ist nun die 2. Auflage zu Wales erschienen. Außerdem sind nun aktualisierte Auflagen von England, Kanada, Kroatien, Schottland und Vancouver lieferbar.

DuMont Bildatlas

null

Reise-Inspiration vom Feinsten für jeden, der auch wochentags in die Ferne träumt, bietet der DuMont Bildatlas. Ein Magazin mit Bildern, Reportagen und Specials, die verführen und informieren. Viele Titel zu deutschen Regionen und Urlaubsgebieten, aber auch zu Zielen in Europa und der ganzen Welt.

Neu erschienen ist der Bildatlas Schottland.

DuMont Reise-Taschenbuch

null

Reiseführer für weltoffene Menschen, die mit Neugier und Lust in die Kultur eines Landes eintauchen und Städte wie Regionen aktiv erkunden wollen, ohne touristischen Trampelpfaden zu folgen.In einer aktualisierten Nachauflage sind im Juli München, Sri Lanka und Ägypten — Die klassische Nilreise erschienen.

 

Posted in Newsletter | Kommentare deaktiviert für Newsletter Reiseführer Juli 2017

MAIRDUMONT Media und NETLETIX planen Joint Venture-Gründung

Ostfildern / München, 1. August 2017. MAIRDUMONT GmbH&Co KG und die Mediengruppe RTL Deutschland planen, MAIRDUMONT Media und NETLETIX zusammenzuführen. Hierzu soll das Joint Venture „MAIRDUMONT NETLETIX“ gegründet werden. Ziel ist es, sich als führende Experten für die Vermarktung digitaler Special Interest Angebote aufzustellen.

Mit dem Joint Venture bündeln die beiden Unternehmen vermarktungstechnische Kompetenz- und Technologieexpertise, um Kunden und Agenturen noch attraktivere Angebote unterbreiten zu können. Publisher werden zudem bei Bedarf bei ganzheitlichen Monetarisierungslösungen unterstützt. Alle Vermarktungsmandate von MAIRDUMONT Media und NETLETIX sollen auf das Joint Venture übergehen. Damit vereint MAIRDUMONT NETLETIX mit über 200 Publishern und 400 digitalen Angeboten eine Reichweite von über 20 Millionen Unique Usern pro Monat.

Dr. Frank Mair, Geschäftsführer MAIRDUMONT: „Wir haben in den letzten Jahren MAIRDUMONT Media zum führenden Special-Interest-Vermarkter im Bereich Reise entwickelt. Der Zusammenschluss mit NETLETIX ist ein wichtiger Schritt, um unseren Kunden und Partnern ein noch breiteres, hochqualitatives Angebot bieten zu können. Dazu verfügt NETLETIX über technologisches Know-how und Werkzeuge, die eine zukunftsgerichtete Vermarktung beider Portfolien ermöglicht.“

Paul Mudter, Geschäftsleiter IP Deutschland, der Vermarkter der Mediengruppe RTL Deutschland: „Mit zunehmendem Wettbewerb und steigender Relevanz von Technologie wird es für Werbungtreibende immer wichtiger, Spezialisten an ihrer Seite zu haben. Das Joint Venture wird zu einem relevanten Player in der Special Interest Vermarktung, sowohl in der individuellen Publisher-Betreuung als auch in der Beratung der Werbekunden.“

Sobald die Kartellbehörden ihre Zustimmung erteilt haben, soll die Partnerschaft zeitnah umgesetzt werden. Der voraussichtliche Start des Joint Venture wird zum 1. Oktober 2017 erfolgen. Beide Standorte, Ostfildern (MAIRDUMONT Media) und München (NETLETIX), bleiben bestehen.

Rückfragen
MAIRDUMONT Media
Uta Niederstrasser
Presseleitung MAIRDUMONT GmbH& CO KG
Tel. +49 711 4502 434
u.niederstrasser@mairdumont.com
www.mairdumont.com

NETLETIX
Laura-Jane Leszczenski
Unternehmenskommunikation Mediengruppe RTL Deutschland
Tel: +49 221 456 74202
Laura.Leszczenski@mediengruppe-rtl.de
www.mediengruppe-rtl.de

Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein. Kleine Auszeiten in Bildern und Geschichten

„Das Meer ist nur ein Behälter für alle die ungeheuren, übernatürlichen Dinge, die darin existieren; es ist nicht nur Bewegung und Liebe; es ist die lebende Unendlichkeit.“ Jules Verne

Warum das Meer eine so große Anziehungskraft auf die Menschen hat, ist nicht zu erklären. Doch die Sehnsucht nach Entschleunigung und das damit verbundene Meerweh kennen viele. Und jeder hat einen eigenen Grund, warum das Meer uns glücklich macht.

Im Bildband Meeresrauschen kommen in 35 reich bebilderten Kurzepisoden bekannte Reiseschriftsteller/innen und Blogger/innen zu Wort und bieten in vier Kapiteln Reiseinspiration. Ob sie sich nur eine kleine Auszeit am Meer nehmen oder das große Abenteuer wagen, eines haben sie alle gemeinsam: es geht um Sehnsucht, es geht um das Meer, die beeindruckende Natur und die große Freiheit.

Jenny Mitscher und Sebastian Ritter verbringen eine Nacht ganz alleine auf einer Insel, Elke Weiler reist nach Skagen in Dänemark und steht an der Stelle, an der zwei Meere aufeinandertreffen, und Marion Hahnfeldt verbringt drei Monate auf einer Hallig und lernt das Halligleben und deren Bewohner kennen. Die Autoren und Autorinnen erkunden das Meer an der Ostsee, an der Nordsee, am Atlantik und am Mittelmeer und lernen dabei sowohl die stillen als auch die wilden Seiten kennen. Für malerische Buchten, Strände und Klippen muss man dabei gar nicht unbedingt weit reisen, vieles erlebt man schon ganz in der Nähe.

Nach jedem Essay werden die besten Tipps für eigene Entdeckungen vor Ort gegeben. Außerdem gibt es noch mehr Meer mit dem Meeres ABC sowie dem Kapitel Sachen machen, das Essays über außergewöhnliche Aktivitäten im, am und auf dem Wasser bietet wie das Klippen springen und Yoga auf einem Stand Up Paddling Brett.

Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein
272 Seiten
DuMont Reiseverlag
Format 21,5×27,5cm
Preis: € 26,90 (D) / 28,90 (A) / 35,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-8221-3

Erscheint am 16.10.2017

Posted in Pressemittelungen: Produkte | Tagged | Kommentare deaktiviert für Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein. Kleine Auszeiten in Bildern und Geschichten

Media Newsletter Juli 2017

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Sommer ist da – und das wollen wir gebührend feiern. Mit unserem Sommerfest in Frankfurt eröffneten wir gemeinsam mit zahlreichen Geschäftspartnern die Grillsaison 2017.

Auch weiterhin bewegen uns die Themen Content Marketing und Programmatic Advertising. Mit dem SMART Magazine möchten wir Ihnen mehr über ein besonders erfolgreiches Content Format berichten und auch zum Thema Programmatic Advertising gibt es Neuigkeiten.

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen Daniela Klay, unsere neue Verstärkung im Direct Sales-Team, vorstellen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Daniel Mildenberger


Verstärkung im Sales Team

Seit Mai dürfen wir eine neue Mitarbeiterin in unserem Sales Team begrüßen. Daniela Klay machte ihren Bachelor in Tourismuswirtschaft an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven. Sie wird zukünftig als Junior Account Managerin die Kunden in Hamburg und Berlin betreuen und Ansprechpartnerin für unsere Tourismusverbände und Destinationen in Deutschland sein.
… mehr


Das SMART Magazin

SMART Magazin Feel Austria
… mehr


Reiseziele, die ihr Geld wert sind

null
… mehr


Der Sommer ist da!

Beim ersten Beach BBQ der Saison in Frankfurt eröffnete MAIRDUMONT Media zusammen mit einem ausgewählten Kreis an Geschäftspartnern die Grillsaison.
… mehr


Gesamtes Portfolio ab sofort zu 100% programmatisch buchbar

Unsere neue Ad Technology ist nun seit Mai im Einsatz. Herzstück bildet der Adserver Doubleclick for Publisher (DFP) vom Marktführer Google. Das aktuell über 11 Mio. UU (Quelle AGOF digital facts, 01-2017) umfassende Portfolio ist ab sofort zu 100% programmatisch buchbar. Weitere Infos zum Inventar sowie zu den Werbe- und Dealformen bekommen Sie hier.
… mehr

Posted in Newsletter | Kommentare deaktiviert für Media Newsletter Juli 2017

Svenja Beller / Roman Pawlowski: Einfach loslaufen – Eine Reise in fremde Leben. Von der Haustür in den hohen Norden.

„Wir müssen nichts organisieren, nichts wissen, nichts schaffen, wir müssen uns einfach nur so leicht wie möglich machen, damit der Fluss uns gut tragen kann.“

Die Journalistin Svenja Beller und ihr Freund Roman Pawlowski, Fotograf, gehen zwei Monate auf Reisen. Sie möchten das Echte entdecken – das Gute und das Schlechte, das Schöne und das Hässliche, das Angenehme und das Anstrengende.

„Wir hätten auch in unseren Bus steigen können, den wir uns zwei Jahre zuvor gemeinsam gekauft und ausgebaut hatten. Oder in die Bahn, ein bisschen dösen, Landschaft vorbeirauschen lassen, mittelmäßigen Filterkaffee mit Milch und Zucker bestellen. Oder ins Flugzeug, nach Einchecken, Sicherheitskontrolle und Duty-Free die Welt von oben sehen, durch die Wolkendecke fliegen und sich vorstellen, man könne auf ihr hüpfen. Stattdessen zogen wir einfach die Tür hinter uns zu und liefen los, Wanderschuhe an den Füßen, kurze Hosen, je einen großen Rucksack auf dem Rücken.“

Sie hatten sich nur auf eine Himmelsrichtung geeinigt, in die sie gehen wollten: Norden. Sie laufen los – ohne Smartphone (stattdessen nehmen sie simple Handys mit), ohne Laptop, ohne gebuchte Hotels und ohne Vorrecherche.

Von Hamburg aus geht die Reise über Dänemark und Schweden ins norwegische Tromsø. Insgesamt 68 Menschen nehmen die beiden in ihren Autos mit, viele laden das Paar spontan als Übernachtungsgäste ein.

Wie sie diese Zeit erleben, welche Begegnungen sie berühren und welche Erfahrungen sie sammeln, erfährt der Leser in diesem Buch, geschrieben von Svenja Beller, bereichert durch zahlreiche Fotos von Roman Pawlowski.

Svenja Beller, geboren 1987, studierte Journalistik in Hannover und Buenos Aires. Nach ihrem Volontariat beim Greenpeace Magazin arbeitet sie seit 2012 als freie Journalistin. In ihren Reportagen besetzte sie Bäume mit Kohlekraftgegnern, flog an Drahtseilen durch den laotischen Regenwald, begleitete Kühe zur Schlachtbank, zeigte sich selbst bei der Polizei an und sah in Russland ihren Wimpern beim Einfrieren zu.

Roman Pawlowski, geboren 1988, studierte Fotografie in Hannover, Hamburg und Sibirien. Als Porträt- und Reportagefotograf arbeitet er gerne eng mit Menschen zusammen. Wenn er nicht gerade fotografiert oder an seinem ersten Dokumentarfilm arbeitet, kann es passieren, dass er plötzlich aufbricht – wie, wohin und wie lange weiß er manchmal selbst nicht so genau.
Die beiden leben zusammen in Hamburg.

Svenja Beller (Text) / Roman Pawlowski (Fotos):
Einfach loslaufen – Eine Reise in fremde Leben.
Von der Haustür in den hohen Norden.
DuMont Reiseverlag
204 Seiten
Format 18,7 x 24,4 cm
Preis: € 22,90 (D) /
24,90 (A) / 29,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-8885-7

Erscheint am 16. Oktober 2017

Posted in Pressemittelungen: Produkte | Tagged | Kommentare deaktiviert für Svenja Beller / Roman Pawlowski: Einfach loslaufen – Eine Reise in fremde Leben. Von der Haustür in den hohen Norden.

Lois Pryce: Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren—Was passierte, als ich es trotzdem tat

Dezember 2011: Die britische Weltreisende Lois Pryce ist in ihrer Heimatstadt London auf dem Weg zurück von einer Verabredung, als sie an ihrem Motorrad ein Stück Papier findet: „Ich habe Ihr Motorrad gesehen und denke, Sie haben bestimmt schon viele Länder bereist. Aber ich frage mich, waren Sie auch schon in meinem Land, im Iran? Der Iran ist ein herrliches Land, und die Perser sind die gastfreundlichsten Menschen der Welt… Ich wünsche mir, dass Sie den Iran besuchen, um selbst zu sehen, wie es in meinem Land ist. WIR SIND KEINE TERRORISTEN!!! Bitte kommen Sie in meine Stadt, Schiraz. Sie gilt überall als die freundlichste Stadt Irans, sie ist die Stadt der Dichtkunst und des Weins!!!“ Ihr persischer Freund Habib

Von da an, ist es um Lois geschehen. Immer wieder denkt sie an diese seltsame Einladung eines unbekannten Menschen: Wenn sie Nachrichten hört, Berichte über Folter und Hinrichtungen in der Islamischen Republik verfolgt, sich aber auch von einer Geschichte faszinieren lässt, die wenig zu tun hat mit religiösem Fundamentalismus, Ayatollah Khomeini, dem Sturz des Schahs, der berüchtigten Moralpolizei oder der „Marionette“ Staatspräsident Hassan Rohani. Sie hört von Künstlern, Filmemachern, Schriftstellern und Anwälten, die ihr Leben riskieren, gegen das Regime aufbegehren und sie beschließt, die „Operation Habib“ zu wagen, sich auf ihr Motorrad zu schwingen, sich ein eigenes Bild zu machen.

Nicht, dass die Genehmigung eines Visums einfach ist, geschweige denn, dass der Iran Frauen erlaubt, allein, mit dem Motorrad, durchs Land zu tingeln. Trotzdem: 2013 bricht Lois auf, fährt – in Kopftuch und Ganzkörperverhüllung – auf ihrem Bike quer durch die Türkei, steigt in Ankara in den Transasia-Express und nach gut tausend Kilometern, im Iran, in der Grenzstadt Täbriz, wieder aus. Von dort erkundet sie das Ufer des Kaspischen Meeres, fährt mit ihrem Motorrad durch die Wüste, über das Elburs- und Zagrosgebirge nach Teheran, dann nach Süden, nach Yazd, Isfahan und schließlich – nach Schiraz. Eine Reise von mehreren Tausend Kilometern. Und Lois macht eine erstaunliche Entdeckung: Obwohl die, denen sie begegnet, geprägt sind von den brutalen Restriktionen eines diktatorischen Systems, liebste Menschen immer wieder verschwinden oder nie wieder auftauchen, sind die Iraner unendlich lebensfroh, umschiffen mit großer Kreativität die Zwänge des Regimes: Alles ist möglich, lernt Lois. Man muss nur wissen wie und – über wen! Filme, Alkohol, Party, Sex, Drogen, Internet, Miniröcke, Schmuck und rot lackierte Fußnägel? Kein Problem! Die Menschen leben in parallelen Welten, einer öffentlichen, maximal restriktiven und einer privaten, freien – dem Gegenüber nahen, diskursiven. Das überrascht die Reisende vor allem: die Zuneigung, menschliche Nähe und Offenheit die ihr zuteil wird, die große Gastfreundschaft, die sie fasziniert und eine Liebe in ihr weckt. Sie denkt an Hossein, den Softwareentwickler, der sie zusammen mit seiner Frau mitten in der Nacht einlädt, bei ihm zu übernachten und der aus Kanada in den Iran zurückgekehrt ist. Trotz allem. Weil es kalt ist in Kanada, nicht nur was das Wetter angeht. Und allmählich beginnt Lois Pryce zu verstehen: „Ich war vorbereitet gewesen auf wütende Islamisten, die mich verachten würden (oder Schlimmeres), weil ich Britin/aus dem Westen/eine Ungläubige/eine Frau war – je nachdem. Stattdessen aber wurde ich von einer Woge der Menschlichkeit überrollt, die ich in dieser Form nirgends auf der Welt erlebt habe.“

Das Land ist kompliziert, widersprüchlich, es ist „religiös und doch hedonistisch, praktisch und doch poetisch, modern und doch traditionsbewusst…“ Und es gibt mehr Ähnlichkeiten zwischen dem Iran und Großbritannien, als Lois Pryce vermutet: Beide Länder waren mächtige Königreiche mit ausgeprägtem Nationalstolz, die eine sehr ähnliche Inselmentalität entwickelt haben, „eine perverse Lust an der Eigenbrötlerei“. Wie die Briten lieben die Iraner das Bergsteigen, Picknicken, haben seltsame Höflichkeitsrituale und tun nichts ohne eine Tasse Tee. Eines steht für Lois Pryce am Ende ihrer Reise in jedem Falle fest: „Der Iran hatte mich auf eine essenzielle Weise verändert. Das Land hatte Hirn, Herz und Seele bei mir neu ausgerichtet, und das ist sicherlich das beste Resultat eines Abenteuers.“

Lois Pryce
Ist Music-Nerd, spielt Banjo in der Bluegrass Band The Jolenes, machte als Product-Manager bei BBC Music Karriere, kündigte 2003 um zuerst von Alaska nach Argentinien und seither mit dem Motorrad durch die Welt zu reisen. In den letzten zehn Jahren ist Lois Pryce mit ihrer Yamaha TTR250 von Nord- bis Südamerika getourt, hat Afrika durchquert, ist von London durch die muslimischen Länder Nordafrikas bis nach Kapstadt gefahren. 2013/14 fuhr Lois Pryce zweimal (je einen Monat) durch den Iran. Während und zwischen ihren Reisen arbeitet sie als Reisekorrespondentin für die BBC, für The Telegraph, The Guardian, die New York Times, The Independent und CNN, ist Mitherausgeberin des US-Reisemagazins Overland Journal und Reise/Adventure-Redakteurin für das BIKE Magazine. Nach ihren ersten Büchern Lois on the Loose (Octane Press, 2012) und Red Tape & White Knuckles (Octane Press, 2013) erschien im Januar 2017 ihr Buch Revolutionary Ride (UK and USA by Nicholas Brealey/Hachette), das jetzt unter dem Titel Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren auf Deutsch erscheint.

Lois Pryce
Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren — Was passierte, als ich es trotzdem tat
DuMont Reiseverlag
320 Seiten
Preis: € 16,99 (D) / 18,50 (A) / 21,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-66817

Erscheint am 25. September 2017

Detailliertere Informationen zu Lois Pryce hier:
http://www.loisontheloose.com/
Fotos aus dem Iran von Lois Pryce hier:
http://www.loisontheloose.com/photo-gallery/photos-iran/

Posted in Pressemittelungen: Produkte | Tagged | Kommentare deaktiviert für Lois Pryce: Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren—Was passierte, als ich es trotzdem tat

Alexandra Endres: Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt. Eine Reise durch Kolumbien

„Das Gedächtnis des Herzens löscht die bösen Erinnerungen und speichert die guten, und dank dieser Gabe sind wir dazu in der Lage,die Vergangenheit hinter uns zu lassen.“ Gabriel García Márquez

Wer an Kolumbien denkt, denkt an Drogen und Krieg. Aber Kolumbien ist vielfältig; landschaftlich mit seinem Regenwald, den Wüsten, schroffen Bergen, grünen Hügeln und fruchtbaren Tälern; kulturell geprägt von afrikanischen, indianischen und europäischen Einflüssen. Von der Karibikküste über die Anden bis an den Pazifik – auf ihrer großen Kolumbienreise ist die Reporterin Alexandra Endres den Spuren der Menschen von Cartagena bis in den Dschungel des Chocó und immer wieder dem Schriftsteller Gabriel García Márquez gefolgt: „Ich möchte in meinem Buch das Land selbst zu Wort kommen lassen: aus möglichst unterschiedlicher Perspektive. Es geht darum, die Lebensfreude und Widerstandskraft der Kolumbianer zu zeigen, die sie aus ganz unterschiedlichen Quellen schöpfen, etwa ihrem Glauben, ihrer Musik, ihrer Identität und ihren Traditionen – oder dem unbedingten Wunsch, dieses Land für ihre Kinder zu einem besseren Land zu machen.“

Alexandra Endres beschreibt, wie Menschen Gewalt und schnell verdientem Geld widerstehen, mit welchen Lebensformen, welchem Engagement sie Frieden schaffen, für ein besseres Leben kämpfen: In Cartagena trifft sie auf Rafa, den Trommellehrer, der Kindern und Jugendlichen eine Perspektive gibt, sie das Nachdenken über ihr Leben lehrt; Endres berichtet von den Cantaoras, den singend erzählenden Frauen, deren Lieder den Menschen helfen, nicht verrückt zu werden; sie erzählt von Álvaro, der mit seiner Tanzschule gegen die Kluft zwischen arm und reich mit Tanz arbeitet.

Auf ihren Reisen nähert sich Alexandra Endres den indigenen Völkern, die in den Bergregionen der Sierra Nevada leben und mit ihrem Glauben, ihren Riten, ihrer Lebensweise alles tun, um die Welt – und ihr Land – ins Gleichgewicht zu bringen. Denn: Der Jahrzehnte andauernde innere Konflikt hat Millionen Kolumbianer im eigenen Land zu Vertriebenen werden lassen. Hunderttausende starben im Kampf, wurden entführt, gefoltert oder vergewaltigt, verschwanden spurlos. Endres begegnet Menschen, oft Frauen, die während des Bürgerkrieges oder zwischen den Fronten der Drogenmafia unvorstellbare Gewalt erlitten haben, denen es aber gelang, ihre Verletzungen zu überwinden, um für ein friedlicheres, besseres Kolumbien zu kämpfen. In Bogotá begegnet die Autorin Padre Darío, einem Claretiner-Mönch, der dorthin geht, wo man ihn am meisten braucht; in Medellin spürt sie den Wandel auf, den die Stadt, in der alle gegen alle kämpften – Paramilitärs gegen Guerilla, Guerilla gegen Militär, Militär und Polizei gegen das Medellin-Kartell, das sich wiederum gegen die Pepes wehrte – vollzieht.

Auch wenn es im Chocó, einer Region an der Pazifikküste, den Goldbergbau weiter geben wird und die Drogenbarone in der unzugänglichen Dschungelregion des Putumayo, dort, wo der Staat nicht präsent ist, weiterhin ihr Unwesen treiben, gibt es ebenso weiterhin das Engagement der Frauen, die Bauern davon überzeugen, die Umwelt zu schützen und andere, die für Gerechtigkeit und Versöhnung kämpfen. Unerschütterlich in ihrem Glauben an soziale Gerechtigkeit und der Möglichkeit eines Friedens für das Land. Das macht Kolumbien aus, die Hoffnung, der Glaube, die Vielfalt des Engagements der Menschen für ihr Land.

Alexandra Endres ist Journalistin und Volkswirtin. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am wirtschaftsgeographischen Institut der Universität Köln, bevor sie als Redakteurin zu FAZ.net wechselte. Seit 2006 ist sie Wirtschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE, immer wieder unterbrochen von Reisen nach Lateinamerika. 2014 arbeitete sie als Gastredakteurin bei der kolumbianischen Tageszeitung EL TIEMPO in Bogota. Aktuelle Reisereportagen und Beobachtungen finden sich im Blog Latinario – Lateinamerikanische Notizen: http://www.latinario.de/

Alexandra Endres:
Wer singt, erzählt – Wer tanzt, überlebt
DuMont Reiseverlag
256 Seiten
Preis: € 14,99 (D) / 16,50 (A) / 19,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-8284-8

Erscheint am 24. Juli 2017

Posted in Pressemittelungen: Produkte | Tagged | Kommentare deaktiviert für Alexandra Endres: Wer singt, erzählt – wer tanzt, überlebt. Eine Reise durch Kolumbien

Dennis Freischlad: Diesseits der Tage — Ein Sommer auf Kuba

„Um auf dieser Insel leben und überleben zu können, muss man lernen ‚Ja und Amen‘ zu sagen, während das Herz immer ein großes Herz bleibt“.

Kuba. Santiago de Cuba. Eine Straße, ein Haus, eine Terrasse. Ein Gast, der erzählt, Matronen, die kochen, lieben und schimpfen. Ein Freund, der Dichter ist, aber unsinnige Arbeit tut, die seine Familie kaum ernährt. Eine Geliebte, religiöse Zeremonien, alte Kulte, Prophezeiungen – Cigarillos und Rum. Rauschende Feste und Nächte. Hitze. Musik. Sinnlichkeit. Unendlich Zeit. Kein Wasser.

„Das Hören ist der erste Sinn Santiagos … Der Hahn hat Morgenstunden hinter sich, Radios laufen, von der Straße strömen die Stimmen. Nur von meiner Terrasse ist noch kein Geräusch zu hören. Die Topfpflanzen stehen still in der Luft und Steine wärmen das Licht … Ich stehe auf, erinnere mich kurz der Sterne, mit denen ich eingeschlafen bin und höre den ersten Ausschreier sein ‚Hör-mein-Liedchen‘, sein ‚Kauf-mein-Bisschen‘ singen … und wie jeden Tag kann ich mich kaum sattsehen an diesem Zauber, der die Santiagueros so exakt beschreibt, wie sonst nur die Lust. Apotheose von Menschen und Göttern: Die Wände fast eingestürzt oder gerade so aufgezogen unverputzt, abgebröckelt, die Patina lediglich eine vorübergehende Schönheit über dem unersättlichen Staub, dem Zerfallenden und dem Schwarz, das den Schimmel frisst; Holztürplanken, morsch und verwachsen, Wellblech über dem Kopf, klappriges Habe-kaum-Gut in der Form durchgesessener Möbel und abgetretener Böden, der dreibeinige Tisch unter der nackten Glühbirne, zerbeulte Töpfe und rostende Wassertonnen, insgesamt in den Ruin getriebenes Material, fensterlos, asbestfarben – doch die Menschen treten aus ihren Häusern wie Engel.“

Kuba. Ausrottung der Stechmücken, wöchentlich, wenn das Fumigacion-Auto mit geladener Kanone die Straßen entlang schleicht, Gift in alle Winkel der Häuser bläst, kein Entkommen, für Niemanden. Das ist Prävention. Gegen die Krankheiten, welche die Mücke AEDES überträgt.

Kuba. Wenn schon die Regierung nicht für Wasser sorgt, tun es wenigstens die Götter. Changó, der Wettergott, bündelt seine Blitze und reitet über den Himmel. Wassertanks werden geöffnet, sammeln den Regen.

Kuba. Ein Land aller Hauttöne, eine Insel der Rhythmen, des Sons, der Rumba, der Conga und großen afrokubanischen Religionen, welche die Sklaven mit über den Ozean brachten. Eine Insel voll schwarzer Magie, ein Land alter Götter und körperlicher Lust.

Kuba. Ein beispielhaftes Gesundheitswesen, ein fast drogen- und gewaltfreies Land, eines der besten Bildungssysteme der Welt, die staatliche Garantie, ein Dach über dem Kopf zu haben – die guten Dinge der Revolution.

Kuba. Aber was hilft es, denken zu lernen, wenn man am Ende nicht sprechen darf? Absurd, dass kubanische Ingenieure als Taxifahrer arbeiten, Krankenschwestern illegale Nagelstudios betreiben, Lehrer sich von Citytouren für Touristen über Wasser halten; absurd, in permanenter Angst davor zu leben, wegen Belanglosigkeiten im Gefängnis zu landen.

All das weiß Raúl Castro, der seit 2008 die Führung des Landes übernommen hat. Das Land nähert sich den USA, Raúl stärkt nichtagrarische Genossenschaften, lässt mehr selbstständige Arbeit zu, mehr Handwerker, Unternehmer, Restaurants. Bauern dürfen auf immer mehr Bauernmärkten den Preis ihrer Waren selbst bestimmen, zwanzig Prozent der Wirtschaft sind inzwi-schen in privater Hand; Reisen ist leichter, und es ist weniger gefährlich, auf offener Straße seine Meinung zu sagen. Die Dinge verändern sich. Langsam. Nur weiß niemand, wohin die Reise geht.

Dennis Freischlad begibt sich erzählend und beschreibend in die Tiefen und Untiefen, an die Ränder und mittenhinein in „seine“ Stadt Santiago de Cuba. Und man merkt: Von Europa aus betrachtet haben die Kubaner all das, was der Kapitalismus verspricht, aber durch Konsum nicht einzulösen ist: Frieden, Muse und Zeit, noch mehr Zeit, mit sich und geliebten Menschen einfach zu sein. Eine Stunde, einen Tag, ein Leben. Aber er zeigt auch: Die Kubaner wollen etwas anderes – sie wollen „gut leben“ ohne eigentlich zu wissen, wie dieses gute Leben aussehen kann, soll, muss. Auch Dennis Freischlads Prognose ist keine eindeutige, kann es nicht sein: „Die Zukunft bleibt ein Vakuum. Überall lässt es sich sehen und hören: Wenn sich jemals etwas ändert in diesem so pittoresk zurückgelassenen Land, dann ungefähr jetzt oder gleich, wenn sich das Aussterben der alten Revolutionsgarde beobachten lässt und die USA ihre eigentlich so liebe Insel wieder in die Arme schließen möchten, um sich das zurückzuholen, was die Kubaner ihnen gerechterweise genommen haben. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, in den Kokosschalen lesen es die Priester, in Havanna nicken die Diplomaten zum Takt der Gesprächsrunden: Es wird etwas passieren. Die Frage ist nur: wann? Die Antwort immer nur: was?“

Dennis Freischlad, 1979 in Hessen geboren, zieht reisend durch die Welt. Die meisten Jahre lebte er in Indien und auf Sri Lanka, unterbrochen von längeren Aufenthalten im Nahen Osten, Europa und den USA. Dazwischen immer wieder Deutschland, kurze Zeit in Berlin und Köln. Dennis Freischlad arbeitete als Farmer, Koch, Hostelmanager, Bibliothekar und Übersetzer. Als Autor publiziert er überwiegend Lyrik, Reiseberichte und Essays.

Dennis Freischlad: Diesseits der Tage —Ein Sommer auf Kuba
DuMont Reiseverlag
270 Seiten
Preis: € 14,99 (D) / 16,50 (A) / 19,90 (CH)
ISBN: 978-3-7701-8287-9

Erscheint am 24.07.2017

Unsere Marken

ADAC

MairDumont: Baedeker

MairDumont: Dumont

MairDumont: MaroPolo

MairDumont: lonely planet

MairDumont: Falk

MairDumont: Kompass

MairDumont: Stefan Lohse Travel Hanbücher

Holidu

Journi

MD Ventures

Varta